Pranayama Methode

Die Methode des Pranayama

Es gibt vier unterschiedliche Ausführungen von Pranayama. Diese unterscheiden sich in der Art des Anhaltens der Luft.

  • Anhalten nach der Ausatmung (rechaka), -> äußeres Zurückhalten, Einbehalten
  • Anhalten nach der Einatmung (puraka), -> ein inneres Einbehalten (abhyantara kumbhaka)
  • Plötzliches Anhalten der Luft (kevala kumbhka)
  • Anhalten der Luft nach vielen Atemzügen (kevala kumbhka)

Pranayama lässt sich wiederrum in vier Phasen gliedern:

  • Einatmung - Puraka
  • inneres Einbehalten - Abhyantara Kumbhaka
  • Ausatmung - Rechaka
  • äußeres anhalten - Bahya Kumbhaka

Fragen sie ihren Arzt, ob eine Atem Meditation wie Pranayama für sie geeignet ist. Ziehen sie einen erfahrenen Yoga Lehrer zu Hilfe.

Die Länge der Atemzüge

Laut Ayurveda sollten Anfänger Pranayama mit einer Länge von eins zu zwei ausüben. Das meint, die Ausatmung ist doppelt so lang wie die Einatmung. Beispielsweise 10 Sekunden ausatmen und 5 Sekunden einatmen. Die Luft wird nicht angehalten.

Wenn diese Atmung leicht fällt, wird wie folgt aufgebaut.

  • Einatmung eins,
  • Luft Anhalten zwei,
  • Ausatmung zwei,
  • äußeres Anhalten zwei.

Die idealen Proportionen der geübten indischen Yogis sind: Einatmung eins, Luft Anhalten vier, Ausatmung zwei, äußeres Anhalten vier. Aber diese Atmung benötigt viel Übung um sie leicht durchzuführen.

Streben sie nicht verkrampft nach Resultaten während des Pranayamas. Für eine ruhige Atmung lassen Sie Spannung los.

Ausführung des Pranayama

Setzten Sie sich in ein Asana, z.B. Siddhasana oder Svastikasana. (Siehe Yoga Positionen für Vata). Aber auch ein anderer bequemer Sitz eignet sich dafür. Der Ort sollte sehr gut belüftet sein, aber ein Luftzug nicht direkt den Körper streichen. Frische Luft und eine angenehme Temperatur sind ideal.

Während des Pranayamas werden abwechselnd das linke und das rechte Nasenloch geschlossen.

Es gibt zwei Methoden die Nasenlöcher zu schließen.

  • Heben sie die rechte Hand. Knicken Sie den Zeige- und den Mittelfinger ab. Der Kleine- und der Ringfinge, sowie der Daumen bleiben gerade. Der Daumen liegt am rechten Nasenloch, der Ringfinger am linken Nasenloch. Halten Sie so abwechselnd das rechte und das linke Nasenloch geschlossen.
  • Pranayama, Atem MeditationHeben Sie die rechte Hand. Der Daumen steht etwa im rechten Winkel von den übrigen Fingern ab. Die Finger sind gestreckt.
  • Halten Sie mit dem rechten Daumen das rechte Nasenloch geschlossen.
  • Legen sie den rechten Arm wieder ab und wiederholen sie das Ganze mit der linken Hand. Nun hält der linke Daumen das linke Nasenloch geschlossen.
  • Wechseln Sie bei jedem neuen Atmenzug, welcher mit der Ausatmung beginnt, den Arm.

Asana

Der Lotussitz, das Siddhasana und der Svastikasana geben Halt und Entspannung für den Körper. Mit diesen Arten von Asana (Positionen) wird der Körper weniger von muskulären Reizen beeinflusst. Die Wirbelsäule steht gerade. Alle Bewegungen sind auf ein Minimum beschränkt. Die Augen sind geschlossen um weniger Außenreize zu empfangen.

Wenn in dieser Haltung eine angenehme Lockerung eingetreten ist, kann mit dem Pranayama begonnen werden.